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Vitaminreiches Spiel

(Fruchtiger Quinoa-Salat)

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Die Fohlen stehen in der Tabelle auf Platz 3 - direkt hinter den Bayern und Schalkern. Nee, ich will Euch nicht veräppeln. Gemeint ist die Tabelle der Tierschutzorganisation PETA für die Vegetarier- und Veganer-freundlichste Stadion-Verköstigung. Im Mönchengladbacher Borussia-Park können sich Veggies unter anderem an Quinoa-Salat laben. Das ist fein! Zumal der Salat im Fohlenstall neben Quinoa auch Brokkoli und Edamame (junge, grüne Sojabohnen) enthält - da passt er ja prima zum Rasen. Rein farblich, versteht sich. Ich finde allerdings, dass man bei Salaten mehr Farbe ins Spiel bringen sollte. So ein vor Farbe strotzender Salat macht einfach mehr an. Vor allem im Winter, wenn man Vitamine braucht, um der Erkältungsgefahr bei Stadionbesuchen zu trotzen. Und wenn man schon Vitamine zu sich nimmt, dann aber richtig! Also schmeiße ich mal einen Quinoa-Salat aufs kulinarische Spielfeld, der vor Farbe und Vitaminen nur so strotzt! Richtig lecker ist die Vitaminbombe dank süß-säuerlicher Früchte auch. Und wer es nicht hinkriegt, völlig auf Tier zu verzichten, haut sich dazu eine Bio-Hühnerbrust in die Pfanne ... 

ZUTATEN
für 4 tierliebende Fans

200 g Quinoa
400 ml Gemüsefond (oder -brühe)
2 Orangen
2 rote Bete (mittelgroß und vorgekocht, gibt es vakuumiert in fast jedem Supermarkt)
1 Granatapfel
20 g Pistazien ohne Schale
1/2 Bund Koriander
Salz, Pfeffer
50 ml Olivenöl
2 Limetten
1 Bio-Orange
1 EL Agavendicksaft

ZUBEREITUNG

  1. Quinoa in einem engmaschigen Sieb unter warmem, fließendem Wasser abwaschen bis das Wasser nicht mehr milchig ist.
  2. Gemüsefond und Quinoa in einen Topf geben und bei hoher Temperatur zum Kochen bringen.
  3. Dann auf mittlere Hitze herunterschalten und 5 Minuten mit geschlossenem Deckel weiterkochen.
  4. Anschließend die Hitze wieder reduzieren und den Quinoa bei niedriger Temperatur weitere 10 Minuten köcheln lassen.
  5. Topf vom Herd nehmen und den Quinoa ohne Deckel ausdampfen und abkühlen lassen, danach in eine Schüssel füllen.
  6. 2 Orangen schälen und das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden (ambitionierte Foodballer filetieren die Orangen und halbieren die Filets) und zwei Drittel davon zum Quinoa geben.
  7. Das letzte Drittel zur Seite stellen.
  8. Rote Bete in Stückchen schneiden.
  9. Granatapfel entkernen – wie es einfach und ohne Sauerei geht, sehr Ihr unten im Videobeweis.
  10. Rote Bete und Granatapfelkerne mit in die Schüssel geben.
  11. Pistazien grob zerhacken.
  12. Koriander abbrausen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und hacken.
  13. Bio-Orange heiß abwaschen und die Schale abreiben.
  14. Bio-Orange und Limetten auspressen.
  15. Saft mischen und mit Olivenöl und Agavendicksaft zu einer Vinaigrette verrühren.
  16. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  17. Vinaigrette zu den Salat-Zutaten geben und alles vorsichtig vermischen. Kurz!
  18. Zum Schluss den Koriander und die Pistazien dazugeben und unterheben.  
  19. Die restlichen Orangenstücke auf dem Salat verteilen. 

Videobeweis: Granatäpfel entkernen -ganz easy mit der richtigen Taktik!