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Wasser-Spiele

(Mineralwasser in der Küche)

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"Vor der Saison haben alle gedacht, dass wir gegen Bayern kleine Brötchen kochen müssen. Aber wie man sieht, backen die auch nur mit Wasser." Man kann ja über Helmut Schulte denken, was man will. Aber in der Küche kennt sich St. Paulis Ex-Manager echt gut aus. Im Gegensatz zu vielen Kitchenplayern weiß er nämlich, dass man mit Wasser backen kann. Kochen sowieso!

Die Frikadellen sind zu fest? Der Kartoffelbrei ist klumpig? Das gekochte Gemüse hat seine Farbe verloren? Der Pfannkuchenteig ist nicht locker genug? Selbst erfahrene Küchenkicker verzweifeln manchmal am Herd. Was viele nicht wissen: Bei vielen Gerichten sorgt Mineralwasser dafür, dass sie besser gelingen. Mineralwasser ist auf dem Spielfeld Küche genauso notwendig wie Leitungswasser. 

Leicht und frisch aufgespielt

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Rührt doch mal Magerquark mit ein wenig Mineralwasser an, dann schmeckt er so locker und cremig wie ein Sahnequark. Auch Gemüsesuppen werden cremiger und leichter, wenn man kurz vor dem Servieren etwas sprudelndes Wasser unterrührt. Smoothies verlieren ihren breiigen Charakter, wenn man sie mit Mineralwasser verdünnt. Und sogar Salatdressings gelingen mit kohlesäurehaltigem Wasser besonders fettarm und frisch. Man muss nur einen Teil des Öls durch Wasser ersetzen. 

Locker vom Hocker

Wird der Kartoffelbrei immer zu fest oder gar klumpig? Kein Problem! Bereitet man ihn statt mit Sahne oder fetter Milch mit Mineralwasser zu, wird ein lockeres, reichhaltig schmeckendes Püree daraus. Selbst das Rührei oder Omelett werden durch einen Schuss kohlesäurehaltiges Mineralwasser viel luftiger. Das gilt auch für Saucen. Viele (Profi)Köche peppen helle Saucen gerne mal mit einem Schuss Champagner oder Sekt auf, damit sie eine leichte, schaumige Konsistenz bekommen. Geht mit einem Schuss Mineralwasser (mit viel Kohlensäure) auch und hat den Vorteil, dass es geschmacksneutral ist. Und wenn man die Sauce dann zusätzlich noch mit einem Stabmixer bearbeitet, wird ein tolles Schäumchen draus.

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Luftige Hereingaben

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Für alle, die bei Kuchen, Gebäck, Pfannkuchen oder Crepés Wert auf einen lockeren und luftigen Teig legen: Einfach mal mit kohlesäurehaltigem Mineral- oder Quellwasser zubereiten. Denn dann braucht man kein Backpulver, da die Kohlesäure dafür sorgt, dass der Teig treibt. Auch bei der Zubereitung von Semmelklößen, Frikadellen oder Königsberger Klopsen gilt: Gibt man einen Schuss Mineralwasser hinzu, werden die Klopse leichter und luftiger. 

Bringt Farbe ins Spiel

Wer sich darüber ärgert, dass Gemüse beim Dünsten die Farbe verliert und dann so richtig fade aussieht. Das Hilfsmittel ist in diesem Fall Mineralwasser ohne Kohlensäure. Durch die Mineralien im Wasser bleibt nämlich nicht nur die Farbe des Gemüses erhalten, es wird auch der Eigengeschmack unterstützt und das Gemüse muss nicht so stark mit Salz gewürzt werden. Am besten dünstet man es mit ein wenig Fett an, aber ertränkt es dann nicht in Mineralwasser, sondern gießt je nach Gemüsemenge nur ein bis zwei Gläser hinzu. 

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Die braten auch nur mit Wasser

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Wenige wissen auch, dass sich Fleisch und Fisch statt in Butter oder Öl mit Mineralwasser fettfrei braten lassen. Man benötigt dazu eine beschichtete Pfanne und soviel stark kohlesäurehaltiges Mineralwasser (z.B. Apollinaris Classic), dass der Boden gerade bedeckt ist. Darin dann den Fisch oder das Fleisch anbraten und während des Garprozesses immer wieder ein paar Spritzer Mineralwasser dazugeben, damit nichts anbrennen kann. So wird das Bratgut schön knusprig und braun.  

Rezepte mit Mineralwasser findet Ihr hier